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Textilmuseum Bocholt

Ein Zwiegespräch zwischen aktueller Nutzung und historischem Bestand entwickelt sich im Textilwerk Bocholt über fünf Etagen und 6000 Quadratmeter Fläche. Die ehemalige Spinnerei wurde für eine Nutzung als Kulturzentrum mit Schaulager, Sonderausstellungsflächen, Veranstaltungsräumen und Gastronomie saniert. „Beleben und neu erlebbar machen“ waren die Maxime. So unterstreichen gezielte architektonische Eingriffe die ursprünglichen Funktionszusammenhänge der Fabrik. Form- und Farbsprache wurden aus dem Altbestand heraus entwickelt. Die neuen Einbauten sind optisch abgesetzt und treten als gleichwertige Zeitschicht neben den Bestand, der als Zeitdokument mit all seinen Nutzungsspuren erlebbar bleibt.



Generalplanung: Atelier Brückner, Stuttgart
Bauleitung: Eling Architekten