Kloster Kamp – Pfarrhaus

Unsere Aufgabe bestand darin die Dinge möglichst so zu belassen wie wir sie vorgefunden haben. Die große Qualität des Bestandes war die Vorraussetzung für ein belassen des jetzigen Zustandes. Altes bleibt alt, Neues ist neu, aber beide haben miteinander zu tun. Grundlage für die Umnutzung im Gewölbekeller bildete nicht die Suche nach einer ästhetischen Lösung, sondern die Entwicklung des Nutzungskonzeptes auf der Basis der bestehenden Raumstruktur und ihrer Abfolge. Die umlaufende Beleuchtung der Gewölbepfeiler im Fußbereich gibt dem Gesamten eine Leichtigkeit. Seine wechselnden Farben schaffen verschiedene Stimmungen für unterschiedliche Nutzungen. Für die Räume im Obergeschoß ist ein zurückhaltendes Gestaltungskonzept entwickelt worden. Nur so konnten diese Räume, der Baukunst eines Klosters entsprechend, seiner historischen wie auch künstlerischen Bedeutung baulich dargestellt und besser erlebbar gemacht werden.